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Freitag, 18. Juli 2008

Ausflugshit Fahrrad-Draisinen in Ernstbrunn

Die Fahrrad-Draisinen auf der Strecke
Mistelbach - Ernstbrunn erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Deshalb werden fünf weitere Draisinen angeschafft, die touristischen
Einstiegstellen adaptiert und an einigen Teilabschnitten der Strecke
Verbesserungen durchgeführt. Auch die Infrastruktur in Grafensulz
(Strom- und Wasserversorgung) wird ausgebaut. Die Investitionskosten
betragen 87.000 Euro.

Die touristische Nutzung der stillgelegten Lokalbahn Mistelbach -
Ernstbrunn wurde im Vorjahr als Fahrrad-Draisinenbahn gestartet. Die
12,5 Kilometer lange Bahnstrecke befindet sich am Rande des
Naturparks Leiserberge zwischen Asparn und Ernstbrunn. Es ist dies
die erste Fahrrad-Draisinenbahn in Niederösterreich und die dritte
Draisinenbahn in Österreich.

Zum Einsatz kamen bisher 28 Fahrrad-Draisinen mit jeweils vier
Sitzplätzen. Im Jahr 2007 wurden zwischen Ende Mai bis Mitte Oktober
etwa 6.000 Fahrgäste gezählt. Für die diesjährige Saison werden
mindestens 8.000 Fahrgäste erwartet.

"Mit dieser Fahrrad-Draisinenbahn verfügt das Weinviertel über ein
tolles, noch dazu niederösterreichweit einzigartiges Angebot für die
ganze Familie", ist Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann
überzeugt. "Der große Andrang bestätigt die Attraktivität dieser
Freizeiteinrichtung."

Freitag, 25. April 2008

Donaufestival 2008 in Krems

Mit einem radikalen Mix aus avantgardistischer Popmusik und subversiven Performances hat sich das Donaufestival unter Intendant Thomas Zierhofer-Kin als neuartiges Festivalmodell für zeitgenössische Kunstformen zuletzt auch international etabliert. Im Vorjahr kamen rund 11.400 BesucherInnen zu den Darbietungen im Grenzbereich zwischen Musik, Theater, Performance, Medienkunst, bildender Kunst und Installation.

Das Donaufestival 2008 widmet sich unter dem Titel "angst obsession beauty" der Poetik der Angst, verschiedenen Obsessionen und ihrer Schönheit. Eröffnet wird das Festival morgen, Donnerstag, 24. April, ab 18 Uhr im Stadtpark Krems und am Kremser Messegelände. Bis 3. Mai zeigen dann KünstlerInnen der unterschiedlichsten Genres an insgesamt sieben Festivaltagen ihre neuesten Arbeiten, darunter 13 Uraufführungen von Auftragswerken bzw. Koproduktionen und fünf Gastspiele. Spielstätten sind neben dem Stadtpark und dem Messegelände auch der Kremser Stadtsaal, die Minoritenkirche und das Unabhängige Literaturhaus NÖ in Krems/Stein.

Im Zuge des ersten Festivaltages werden auch das performative Architektur-Projekt "Gazebo Extensions" von Rainer Prohaska und die Performance-Installation "The Mystery of the Enchanted Cars" von toxic dreams eröffnet. Außerdem gibt es die österreichische Erstaufführung der Performance "Cheap Blacky" von Bruce LaBruce und die Uraufführungen des "schlechtesten Musicals der Welt" namens "Lagerhouse.

Sonntag, 30. März 2008

Auf die Plätze, fertig, alle putzen!

"WER Niederösterreich sauber halten WILL, DER KANN bei mehr als 300 Frühjahrsputz-Aktionen die 'Wohnzimmer Landschaft' vom Müll befreien und sein Putztalent unter Beweis stellen. Engagierte Niederösterreicherinnen, Schulen und Gemeinden sind auch 2008 aufgerufen an der Initiative der NÖ Abfallverbände und des Landes NÖ teilzunehmen. Befreien wir gemeinsam unsere schöne Landschaft von achtlos weggeworfenem Müll.

Neue Besen kehren gut!
Die ersten eifrigen Helfer standen bereits in den Startlöchern, als bei der Auftaktveran-staltung in Gaubitsch, organisiert vom Abfallverband Laa/Thaya, die NÖ Frühjahrsputz-Saison 2008 eingeläutet wurde. Mit großer Beteiligung der Bevölkerung, von Schule, Gemeinde, Jägerschaft, Vereinen, Abfallverband: Über 150 freiwillige Helfer.

Mit dem guten Vorsatz, praktischen Umweltschutz zu betreiben, und zu helfen, den Mist anderer zu beseitigen, investieren bald wieder Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer ihre Energie und ihren Elan in eine der zahlreichen, von Gemeinden, Verbänden und Privatpersonen organisierten, Wald- und Flurreinigungsaktionen. Und das mit einer derartigen Selbstverständlichkeit, die nicht oft genug anerkennend und lobend hervorgehoben werden kann! Redlich belohnen und danken werden es ihnen vor allem Natur und Umwelt - wenn diese, befreit von Müll und Unrat, "kräftig durchatmen und zum Leben erblühen".

Vor der eigenen Türe kehren!

Gemeinsam mit dem Land NÖ setzen die NÖ Abfallverbände alles daran, das Bewusstsein der Bevölkerung weiter zu stärken. Dir. Alfred Weidlich, Präsident des NÖ Abfallwirtschaftsvereins: "Wir appellieren an die Bevölkerung, das eigene Umweltbewusstsein gerade in den kleinen, alltäglichen Handlungen zu überdenken und die eigenen Abfälle bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit mitzunehmen. Das spart allen Beteiligten in letzter Konsequenz Ärger, Zeit und Geld!" Immerhin gehen die Kosten der Entsorgung zu Lasten der NÖ Bevölkerung und der Lebensqualität! Etwa 3 Millionen Euro wenden alleine die NÖ Straßenmeistereien auf, um den Müll am Straßenrand einzusammeln und fachgerecht zu entsorgen.

Die zentrale Informations- und Service-Plattform http://www.stopplittering.at/ bietet Gemeinden und Vereinen noch die Möglichkeit, sich auch für den "Frühjahrsputz" 2008 zu registrieren. Interessierte BürgerInnen wiederum können hier den gelisteten Termin ihrer Gemeinde oder Umgebung nachlesen.

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Montag, 29. Oktober 2007

Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten

Wertschöpfung für das Land Niederösterreich

Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.

Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.

Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at

garten.oan.at