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Sonntag, 4. Oktober 2009

Bäcker als Kommunikationsmittelpunkt des Orts

Brot ist eine Spezialität vom handwerklichen Bäcker. Brot und Gebäck sind edle Grundnahrungsmittel, die von meisterlicher Hand hergestellt werden. Der lokale Bäcker ist aber weit mehr als nur Lieferant von Lebensmittel. In der Dorfgemeinschaft ist er ein wichtiger Kommunikationsmittelpunkt und er steht nicht nur für die bessere Qualität der Lebensmittel, sondern insgesamt für eine bessere Lebensqualität im Ort.

Vor einigen Jahrzehnten waren die Gemeinden in der Buckligen Welt noch weitgehend autark. Fast alle Güter, die man zum täglichen Leben benötigt hatte, wurden entweder in der eigenen Hauswirtschaft produziert, oder man konnte sie bei einem Greißler im Ort oder bei einem anderen Handwerker im Nachbardorf erwerben. Doch auch in den
Dörfern dieser Region hat sich in den vergangenen Jahren viel
geändert. Der Bäcker soll jedoch erhalten bleiben.
Denn der Bäcker im Ort habe etwas zu bieten, das es in den Märkten der Handelsketten nicht gibt.

Die türkischen Bäckereien in Wien zeigen es vor. Sie ersetzen den Greißler, der so gut wie verschwunden ist!

Sonntag, 30. März 2008

Auf die Plätze, fertig, alle putzen!

"WER Niederösterreich sauber halten WILL, DER KANN bei mehr als 300 Frühjahrsputz-Aktionen die 'Wohnzimmer Landschaft' vom Müll befreien und sein Putztalent unter Beweis stellen. Engagierte Niederösterreicherinnen, Schulen und Gemeinden sind auch 2008 aufgerufen an der Initiative der NÖ Abfallverbände und des Landes NÖ teilzunehmen. Befreien wir gemeinsam unsere schöne Landschaft von achtlos weggeworfenem Müll.

Neue Besen kehren gut!
Die ersten eifrigen Helfer standen bereits in den Startlöchern, als bei der Auftaktveran-staltung in Gaubitsch, organisiert vom Abfallverband Laa/Thaya, die NÖ Frühjahrsputz-Saison 2008 eingeläutet wurde. Mit großer Beteiligung der Bevölkerung, von Schule, Gemeinde, Jägerschaft, Vereinen, Abfallverband: Über 150 freiwillige Helfer.

Mit dem guten Vorsatz, praktischen Umweltschutz zu betreiben, und zu helfen, den Mist anderer zu beseitigen, investieren bald wieder Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer ihre Energie und ihren Elan in eine der zahlreichen, von Gemeinden, Verbänden und Privatpersonen organisierten, Wald- und Flurreinigungsaktionen. Und das mit einer derartigen Selbstverständlichkeit, die nicht oft genug anerkennend und lobend hervorgehoben werden kann! Redlich belohnen und danken werden es ihnen vor allem Natur und Umwelt - wenn diese, befreit von Müll und Unrat, "kräftig durchatmen und zum Leben erblühen".

Vor der eigenen Türe kehren!

Gemeinsam mit dem Land NÖ setzen die NÖ Abfallverbände alles daran, das Bewusstsein der Bevölkerung weiter zu stärken. Dir. Alfred Weidlich, Präsident des NÖ Abfallwirtschaftsvereins: "Wir appellieren an die Bevölkerung, das eigene Umweltbewusstsein gerade in den kleinen, alltäglichen Handlungen zu überdenken und die eigenen Abfälle bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit mitzunehmen. Das spart allen Beteiligten in letzter Konsequenz Ärger, Zeit und Geld!" Immerhin gehen die Kosten der Entsorgung zu Lasten der NÖ Bevölkerung und der Lebensqualität! Etwa 3 Millionen Euro wenden alleine die NÖ Straßenmeistereien auf, um den Müll am Straßenrand einzusammeln und fachgerecht zu entsorgen.

Die zentrale Informations- und Service-Plattform http://www.stopplittering.at/ bietet Gemeinden und Vereinen noch die Möglichkeit, sich auch für den "Frühjahrsputz" 2008 zu registrieren. Interessierte BürgerInnen wiederum können hier den gelisteten Termin ihrer Gemeinde oder Umgebung nachlesen.

Austria wordpress

Montag, 7. Januar 2008

"Natur im Garten" stellt winterliche Zaungäste vor

Ein Vogelposter zur Bestimmung der gefiederten Gäste

Die Vielfalt in naturnah gestalteten Gärten lädt das ganze Jahr über zum Beobachten und Staunen ein und ist auch im Winter ein beliebter Anziehungspunkt für Zaungäste. Mit dem neuen Vogelposter präsentiert die Aktion "Natur im Garten" ein Plakat, auf dem 20 heimische Vogelarten vorgestellt werden, die im Winter häufig in den Gärten zu beobachten sind. Die winterliche heimische Vogelwelt reicht von den häufig anzutreffenden Meisen über den selteneren Seidenschwanz bis zum anspruchsvollen Gartenbaumläufer, der eine besondere Gartengestaltung braucht. Natürlich enthält das Plakat auch jede Menge Informationen über eine vogelfreundliche Gartengestaltung und die richtige Winterfütterung für Vögel.

Ein echter Naturgarten bietet auch im Winter genügend Futterstellen für Vögel. Dafür sind vor allem Sorten- und Standortauswahl, die richtige Pflege, Düngung und Mischkultur notwendig.

Das Plakat im Format A1 sowie Informationen zur naturnahen Gartengestaltung und zu Winterfütterung von Singvögeln gibt es für alle Interessierte beim NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33. Nähere Informationen: www.umweltberatung.at

Freitag, 21. Dezember 2007

NÖ Naturparke-Tagung

Naturparke als "Rohdiamant" des Tourismus

Gerade in Niederösterreich ist der Tourismus eine Chance für uns alle. Allerdings müsse sich der Tourismus neuen Gegebenheiten anpassen. In einer Studie zum Tourismus-Leitbild sei bekräftigt worden, dass das Land das Einzigartige, Unverwechselbare und Authentische in den Vordergrund stellen müsse. Der "Rohdiamant dabei sind die Naturparke. Die Zusammenarbeit zwischen den Naturparken und dem Tourismus greift bereits: Die Homepage des neu gegründeten Vereins "Naturparke Niederösterreich" werde demnächst fertig; bei der "Ferienmesse 2008" in Wien werde der Verein erstmals auf die Naturparke aufmerksam machen.

Landesrätin Karin Kadenbach betonte, dass die Naturparke in Niederösterreich zwei große Aufgaben erfüllen: Naturschutz auf der einen, Tourismus als "regionaler Motor" auf der anderen Seite. Dabei müsse man eine "Identifikation der Region" mit dem Produkt "Naturpark" erzielen. Die einzelnen Parke sollten sich in ihrer Eigenheit weiterentwickeln.

In Niederösterreich warten 23 Naturparke pro Jahr auf mehr als 2,5 Millionen BesucherInnen. Davon sind 22 Naturparke zur Gänze auf niederösterreichischem Gebiet, einer befindet sich teilweise in Niederösterreich, teilweise im Burgenland.

Montag, 29. Oktober 2007

Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten

Wertschöpfung für das Land Niederösterreich

Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.

Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.

Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at

garten.oan.at

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Neues Bestimmungsbüchlein von "Natur im Garten"

Sobotka: Schönheit und Vielfalt der heimischen Pflanzen


"Die Schönheit und die Vielfalt der heimischen Pflanzen soll das neue Bestimmungsbüchlein der Aktion ‚Natur im Garten' näher bringen. Es ist spannend zu sehen, wie die Verwandten der bekannten Gartenpflanzen aussehen, die bei uns in freier Natur zu finden sind", zeigt sich Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka von dem soeben erschienenen Buch "Unsere Gartenpflanzen und ihre wilden Verwandten - Das Pflanzenbüchlein zum Erkennen und Entdecken Ihrer Lieblingspflanzen" begeistert.

Das von "Natur im Garten" zusammengestellte Pflanzenbüchlein zeigt eine spannende Gegenüberstellung von beliebten Gartenschönheiten und ihren - viel weniger bekannten - wilden Verwandten aus der heimischen Natur. Es soll Naturgartenliebhaber begleiten und gleichzeitig Gusto machen, nach den Urahnen der Gartenpflanzen zu forschen oder den Gemeinsamkeiten von Wild- und Gartenpflanzen nachzuspüren.

Besonders interessant ist das Pflanzenbüchlein für alle zukünftigen BesucherInnen der NÖ Landesgartenschau 2008, der "Garten Tulln". Auf dieser ersten ökologischen und langjährigen Landesgartenschau in Europa wird es ab April 2008 die Möglichkeit geben, einen Großteil der beschriebenen Garten- und Wildpflanzen auf dem Gelände wieder zu entdecken. "Sowohl Wildpflanzen als auch die vielen Sorten von Zierpflanzen haben in unseren Gärten eine wichtige Bedeutung. Für welche Gestaltungsmöglichkeiten sich die ausgesuchten Pflanzen eignen, ist ab 2008 auf der ‚Garten Tulln' zu sehen", meint Sobotka abschließend.

Das Bestimmungsbüchlein ist kostenlos am NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33 und e-mail gartentelefon@naturimgarten.at erhältlich.

garten.oan.at

Donnerstag, 13. September 2007

Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich

Ein blühender Garten mit vielerlei Bäumen und guten Früchten - so wird in der Heiligen Schrift das Paradies beschrieben. Viele Botschaften der Bibel sind ohne Pflanzenwelt kaum vorstellbar: An die 120 verschiedene Formen sind genannt, vom Feigenbaum über den Weinstock und das Senfkorn bis zur Lilie.

Zahlreiche derartige kleine Paradiese finden sich im kirchlichen Umfeld bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation "Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich" zeigt in einem "Erlebnis Österreich" acht beeindruckende Beispiele. Vorgestellt werden neben einzelnen Pflanzen und den Schönheiten der gesamten Gartenanlagen auch die Menschen, die sie pflegen.

* Die Reise beginnt im Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg, wo zahlreiche verschiedene Gartenbereiche neben dem gerade völlig neu rekonstruierten barocken Prälatengarten bestehen.

* Weiter geht es in das Benediktinerstift Melk, wo sich der Stiftsgarten zu nächtlicher Stunde als ein stilles, dunkles Paradies voll Mystik und Geheimnis präsentiert.

* Der Hofgarten Seitenstetten wiederum verlockt an den traditionellen "Gartentagen" tausende Besucher zum Schauen und Staunen. Gleichzeitig aber findet der Gast hier auch absolute Stille, etwa zur Meditation im Rosenkranzlabyrinth.

* Weitere Beispiele für die Vielfalt der Klostergärten in Niederösterreich bieten der Stiftspark Lilienfeld, wo alte Baumriesen Geschichten aus ganz Europa und Nordamerika erzählen, sowie der Konventgarten in Klosterneuburg. Auch hier wachsen seltene exotische Pflanzen aus aller Welt, mitunter sind es Exemplare mit gigantischen Ausmaßen.

* Schließlich werden in diesem "Erlebnis Österreich" auch der Kräutergarten im Stift Geras und der Garten im Kreuzganghof von Stift Zwettl gezeigt. Der eine nach einem der ältesten Dokumente über Gärten in frühen Klosteranlagen angelegt; der andere für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und nur dem Gärtner zur Pflege vorbehalten.

* Ein ganz besonderer Garten schließlich wurde erst vor wenigen Monaten in Stift Altenburg fertig gestellt: Im "Garten der Religionen" werden das Judentum, der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Christentum in der Sprache einer modernen Gartengestaltung dargestellt.

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