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Sonntag, 4. Oktober 2009

Bäcker als Kommunikationsmittelpunkt des Orts

Brot ist eine Spezialität vom handwerklichen Bäcker. Brot und Gebäck sind edle Grundnahrungsmittel, die von meisterlicher Hand hergestellt werden. Der lokale Bäcker ist aber weit mehr als nur Lieferant von Lebensmittel. In der Dorfgemeinschaft ist er ein wichtiger Kommunikationsmittelpunkt und er steht nicht nur für die bessere Qualität der Lebensmittel, sondern insgesamt für eine bessere Lebensqualität im Ort.

Vor einigen Jahrzehnten waren die Gemeinden in der Buckligen Welt noch weitgehend autark. Fast alle Güter, die man zum täglichen Leben benötigt hatte, wurden entweder in der eigenen Hauswirtschaft produziert, oder man konnte sie bei einem Greißler im Ort oder bei einem anderen Handwerker im Nachbardorf erwerben. Doch auch in den
Dörfern dieser Region hat sich in den vergangenen Jahren viel
geändert. Der Bäcker soll jedoch erhalten bleiben.
Denn der Bäcker im Ort habe etwas zu bieten, das es in den Märkten der Handelsketten nicht gibt.

Die türkischen Bäckereien in Wien zeigen es vor. Sie ersetzen den Greißler, der so gut wie verschwunden ist!

Donnerstag, 3. Januar 2008

Programm der NÖ Festivals in Krems 2008

"Ich bin der Herr, Dein Gott - Von henotheistischer und monotheistischer Geisteshaltung in geistfreien Zeiten und Situationen" lautet heuer das Motto von "Imago Dei. Musik, Literatur, Performance zur Osterzeit" im Klangraum Krems Minoritenkirche, das am 2. März mit einer Aufführung von Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" startet. Vom 15. bis 24. März folgen dann der Liederabend "Ich bin Dein Herr …" mit Lilo Wanders, Willi Resetartits, Paul Gulda etc. sowie "Almost human", "Moon in a Moonless Sky", "Die Troubadoure Allahs" und "Stille und Umkehr". Ergänzt wird das Kernprogramm der Karwoche durch Konzerte und liturgische Feiern mit Musik.

"angst obsession beauty" lauten die Überbegriffe des diesjährigen Donaufestivals, das vom 24. April bis 3. Mai im Festivalzentrum, im Klangraum Krems Minoritenkirche sowie an weiteren Spielstätten stattfindet. Beim "Festival for today's performance art and music" treffen auch heuer wieder KünstlerInnen unterschiedlichster Genres von Theater, Performance und bildender Kunst über Medienkunst, Film und Musik bis zu Literatur und Architektur an zwei geballten Wochenenden in Krems zusammen und zeigen - teils in Auftragsarbeiten und Uraufführungen - ihre neuesten Arbeiten.

Klanginstallationen präsentiert der Klangraum Krems Minoritenkirche dann von Mai bis Juli: "Relative Realitäten", eine "Wirklichkeitserweiterung" von Volkmar Klien, vom 10. Mai bis 8. Juni sowie "Die schönsten Gipfel der Alpen", ein "akustisches Hängemodell" von Georg Nussbaumer, vom 14. Juni bis 13. Juli; jeweils täglich von 11 bis 17 Uhr.

Die zweite Julihälfte steht dann ganz im Zeichen interessanter und aktueller Entwicklungen innerhalb der Weltmusikszene. "Glatt & Verkehrt", das Festival für traditionelle und zeitgenössische Musik, wird auch heuer wieder vom 13. bis 27. Juli - beginnend von der seit sieben Jahren bestehenden Werkstatt für Musikanten im Stift Göttweig über Konzerte beim Spitzer Marillenkirtag und beim Heurigen Zöhrer bis zum fünftägigen Hauptprogramm im Innenhof der Winzer Krems - Tausende Besucher in die Wachau locken.

Abgeschlossen wird das Jahresprogramm der NÖ Festivals in Krems mit "Kontraste. Festival für Seltsame Musik" vom 3. bis 11. OktoberIm Klangraum Krems Minoritenkirche stehen dabei wieder spezifische musikalische Themen, Gattungen und Strömungen abseits von Mainstream und modischen Trends auf dem Programm, das ein breites Spektrum an raumbezogenen Konzepten von der klassischen Konzertform über Performance- und Klangkunst bis hin zu interdisziplinären Projekten umfasst.

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Montag, 29. Oktober 2007

Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten

Wertschöpfung für das Land Niederösterreich

Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.

Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.

Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at

garten.oan.at

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Neues Bestimmungsbüchlein von "Natur im Garten"

Sobotka: Schönheit und Vielfalt der heimischen Pflanzen


"Die Schönheit und die Vielfalt der heimischen Pflanzen soll das neue Bestimmungsbüchlein der Aktion ‚Natur im Garten' näher bringen. Es ist spannend zu sehen, wie die Verwandten der bekannten Gartenpflanzen aussehen, die bei uns in freier Natur zu finden sind", zeigt sich Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka von dem soeben erschienenen Buch "Unsere Gartenpflanzen und ihre wilden Verwandten - Das Pflanzenbüchlein zum Erkennen und Entdecken Ihrer Lieblingspflanzen" begeistert.

Das von "Natur im Garten" zusammengestellte Pflanzenbüchlein zeigt eine spannende Gegenüberstellung von beliebten Gartenschönheiten und ihren - viel weniger bekannten - wilden Verwandten aus der heimischen Natur. Es soll Naturgartenliebhaber begleiten und gleichzeitig Gusto machen, nach den Urahnen der Gartenpflanzen zu forschen oder den Gemeinsamkeiten von Wild- und Gartenpflanzen nachzuspüren.

Besonders interessant ist das Pflanzenbüchlein für alle zukünftigen BesucherInnen der NÖ Landesgartenschau 2008, der "Garten Tulln". Auf dieser ersten ökologischen und langjährigen Landesgartenschau in Europa wird es ab April 2008 die Möglichkeit geben, einen Großteil der beschriebenen Garten- und Wildpflanzen auf dem Gelände wieder zu entdecken. "Sowohl Wildpflanzen als auch die vielen Sorten von Zierpflanzen haben in unseren Gärten eine wichtige Bedeutung. Für welche Gestaltungsmöglichkeiten sich die ausgesuchten Pflanzen eignen, ist ab 2008 auf der ‚Garten Tulln' zu sehen", meint Sobotka abschließend.

Das Bestimmungsbüchlein ist kostenlos am NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33 und e-mail gartentelefon@naturimgarten.at erhältlich.

garten.oan.at

Donnerstag, 13. September 2007

Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich

Ein blühender Garten mit vielerlei Bäumen und guten Früchten - so wird in der Heiligen Schrift das Paradies beschrieben. Viele Botschaften der Bibel sind ohne Pflanzenwelt kaum vorstellbar: An die 120 verschiedene Formen sind genannt, vom Feigenbaum über den Weinstock und das Senfkorn bis zur Lilie.

Zahlreiche derartige kleine Paradiese finden sich im kirchlichen Umfeld bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation "Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich" zeigt in einem "Erlebnis Österreich" acht beeindruckende Beispiele. Vorgestellt werden neben einzelnen Pflanzen und den Schönheiten der gesamten Gartenanlagen auch die Menschen, die sie pflegen.

* Die Reise beginnt im Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg, wo zahlreiche verschiedene Gartenbereiche neben dem gerade völlig neu rekonstruierten barocken Prälatengarten bestehen.

* Weiter geht es in das Benediktinerstift Melk, wo sich der Stiftsgarten zu nächtlicher Stunde als ein stilles, dunkles Paradies voll Mystik und Geheimnis präsentiert.

* Der Hofgarten Seitenstetten wiederum verlockt an den traditionellen "Gartentagen" tausende Besucher zum Schauen und Staunen. Gleichzeitig aber findet der Gast hier auch absolute Stille, etwa zur Meditation im Rosenkranzlabyrinth.

* Weitere Beispiele für die Vielfalt der Klostergärten in Niederösterreich bieten der Stiftspark Lilienfeld, wo alte Baumriesen Geschichten aus ganz Europa und Nordamerika erzählen, sowie der Konventgarten in Klosterneuburg. Auch hier wachsen seltene exotische Pflanzen aus aller Welt, mitunter sind es Exemplare mit gigantischen Ausmaßen.

* Schließlich werden in diesem "Erlebnis Österreich" auch der Kräutergarten im Stift Geras und der Garten im Kreuzganghof von Stift Zwettl gezeigt. Der eine nach einem der ältesten Dokumente über Gärten in frühen Klosteranlagen angelegt; der andere für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und nur dem Gärtner zur Pflege vorbehalten.

* Ein ganz besonderer Garten schließlich wurde erst vor wenigen Monaten in Stift Altenburg fertig gestellt: Im "Garten der Religionen" werden das Judentum, der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Christentum in der Sprache einer modernen Gartengestaltung dargestellt.

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