Klösterreich, die Vereinigung von 20 Klöstern und Stiften in Österreich, Ungarn und der Tschechischen Republik stellt ihr neues Programm vor, das stark im touristischen Trend von Sinn und Bildung liegt. Die Klöster zeigen ihre Schätze und laden ein, am klösterlichen Leben, vor allem am gemeinsamen Gebet, teilzunehmen. So präsentieren sich die ältesten Herbergen der Welt heute zeitgemäß als Oasen und Kraftplätze und sagen "Herzlich Willkommen" zu jenen, die sich nach Ruhe, Kraft und frischer Lebensenergie sehnen.
"Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus", so heißt es schon in der Regel des Hl. Benedikt. Seither hat sich das Angebot der Klöster immer wieder weiterentwickelt und wird dieses Jahr wieder frisch und in neuem Gewand in einer neuen Broschüre präsentiert.
Sinn, Freude und Kultur: die Angebotsvielfalt reicht vom Gesundheitsurlaub über Kulturgenuss bis zum Entspannungsurlaub mit Rückzug total. Egal ob man allein oder gemeinsam mit der Familie die Klöster kennen lernen will, ob man viel oder wenig Zeit zur Verfügung hat. Im Klösterreich nimmt man sich gerne Zeit für die Gäste.
Klösterreich stellt die österreichischen Klöster und Abteien Altenburg, Geras, Göttweig, Heiligenkreuz, Herzogenburg, Klosterneuburg, Kremsmünster, Lilienfeld, Marienkron, Marienschwestern, Melk, Rein, St. Florian, St. Lambrecht, Seitenstetten und Zwettl, die Abtei St. Thomas/Brünn und das Kloster Raigern in der Tschechischen Republik sowie die Erzabtei Pannonhalma und die Abtei Zirc in Ungarn vor. Jedes Mitglied wird mit seinem einzigartigen Profil und seinen kulturellen oder spirituellen Besonderheiten beschrieben.
Freitag, 15. Februar 2008
Neue Klösterreich-Broschüre: Klöster sind die ältesten Herbergen! - BILD
Donnerstag, 3. Januar 2008
Programm der NÖ Festivals in Krems 2008
"angst obsession beauty" lauten die Überbegriffe des diesjährigen Donaufestivals, das vom 24. April bis 3. Mai im Festivalzentrum, im Klangraum Krems Minoritenkirche sowie an weiteren Spielstätten stattfindet. Beim "Festival for today's performance art and music" treffen auch heuer wieder KünstlerInnen unterschiedlichster Genres von Theater, Performance und bildender Kunst über Medienkunst, Film und Musik bis zu Literatur und Architektur an zwei geballten Wochenenden in Krems zusammen und zeigen - teils in Auftragsarbeiten und Uraufführungen - ihre neuesten Arbeiten.
Klanginstallationen präsentiert der Klangraum Krems Minoritenkirche dann von Mai bis Juli: "Relative Realitäten", eine "Wirklichkeitserweiterung" von Volkmar Klien, vom 10. Mai bis 8. Juni sowie "Die schönsten Gipfel der Alpen", ein "akustisches Hängemodell" von Georg Nussbaumer, vom 14. Juni bis 13. Juli; jeweils täglich von 11 bis 17 Uhr.
Die zweite Julihälfte steht dann ganz im Zeichen interessanter und aktueller Entwicklungen innerhalb der Weltmusikszene. "Glatt & Verkehrt", das Festival für traditionelle und zeitgenössische Musik, wird auch heuer wieder vom 13. bis 27. Juli - beginnend von der seit sieben Jahren bestehenden Werkstatt für Musikanten im Stift Göttweig über Konzerte beim Spitzer Marillenkirtag und beim Heurigen Zöhrer bis zum fünftägigen Hauptprogramm im Innenhof der Winzer Krems - Tausende Besucher in die Wachau locken.
Abgeschlossen wird das Jahresprogramm der NÖ Festivals in Krems mit "Kontraste. Festival für Seltsame Musik" vom 3. bis 11. OktoberIm Klangraum Krems Minoritenkirche stehen dabei wieder spezifische musikalische Themen, Gattungen und Strömungen abseits von Mainstream und modischen Trends auf dem Programm, das ein breites Spektrum an raumbezogenen Konzepten von der klassischen Konzertform über Performance- und Klangkunst bis hin zu interdisziplinären Projekten umfasst.
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Freitag, 21. Dezember 2007
NÖ Naturparke-Tagung
Gerade in Niederösterreich ist der Tourismus eine Chance für uns alle. Allerdings müsse sich der Tourismus neuen Gegebenheiten anpassen. In einer Studie zum Tourismus-Leitbild sei bekräftigt worden, dass das Land das Einzigartige, Unverwechselbare und Authentische in den Vordergrund stellen müsse. Der "Rohdiamant dabei sind die Naturparke. Die Zusammenarbeit zwischen den Naturparken und dem Tourismus greift bereits: Die Homepage des neu gegründeten Vereins "Naturparke Niederösterreich" werde demnächst fertig; bei der "Ferienmesse 2008" in Wien werde der Verein erstmals auf die Naturparke aufmerksam machen.
Landesrätin Karin Kadenbach betonte, dass die Naturparke in Niederösterreich zwei große Aufgaben erfüllen: Naturschutz auf der einen, Tourismus als "regionaler Motor" auf der anderen Seite. Dabei müsse man eine "Identifikation der Region" mit dem Produkt "Naturpark" erzielen. Die einzelnen Parke sollten sich in ihrer Eigenheit weiterentwickeln.
In Niederösterreich warten 23 Naturparke pro Jahr auf mehr als 2,5 Millionen BesucherInnen. Davon sind 22 Naturparke zur Gänze auf niederösterreichischem Gebiet, einer befindet sich teilweise in Niederösterreich, teilweise im Burgenland.
Montag, 29. Oktober 2007
Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten
Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.
Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.
Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.
Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at
Donnerstag, 16. August 2007
Gärten in Niederösterreich sollen besser vermarktet werden
Seitenstetten ist bekannt für seinen Garten. Der Gartentourismus soll in Niederösterreich aufgewertet werden: "Wir schätzen, dass pro Jahr rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Da das Interesse am Thema Garten in der Bevölkerung weiter im Steigen begriffen ist, arbeitet man jetzt an einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich. In dem im Taschenbuchformat erhältlichen Führer "NÖ Schaugärten 2007" sind insgesamt 105 Anlagen in allen Landesvierteln beschrieben. Zusätzlich wird im September gemeinsam mit der NÖ Werbung eine neue Tourismusplattform vorgestellt, mit deren Hilfe man sich individuelle Packages für Reisen zu den schönsten Gartenanlagen in Niederösterreich zusammenstellen kann. Bücher
Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Mitteleuropas noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.
Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und natürlich die NÖ Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg. Diese lässt schon jetzt ihre große touristische Anziehungskraft erkennen.