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Sonntag, 4. Oktober 2009

Bäcker als Kommunikationsmittelpunkt des Orts

Brot ist eine Spezialität vom handwerklichen Bäcker. Brot und Gebäck sind edle Grundnahrungsmittel, die von meisterlicher Hand hergestellt werden. Der lokale Bäcker ist aber weit mehr als nur Lieferant von Lebensmittel. In der Dorfgemeinschaft ist er ein wichtiger Kommunikationsmittelpunkt und er steht nicht nur für die bessere Qualität der Lebensmittel, sondern insgesamt für eine bessere Lebensqualität im Ort.

Vor einigen Jahrzehnten waren die Gemeinden in der Buckligen Welt noch weitgehend autark. Fast alle Güter, die man zum täglichen Leben benötigt hatte, wurden entweder in der eigenen Hauswirtschaft produziert, oder man konnte sie bei einem Greißler im Ort oder bei einem anderen Handwerker im Nachbardorf erwerben. Doch auch in den
Dörfern dieser Region hat sich in den vergangenen Jahren viel
geändert. Der Bäcker soll jedoch erhalten bleiben.
Denn der Bäcker im Ort habe etwas zu bieten, das es in den Märkten der Handelsketten nicht gibt.

Die türkischen Bäckereien in Wien zeigen es vor. Sie ersetzen den Greißler, der so gut wie verschwunden ist!

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Handel und Dienstleistung vereint als Erfolgsrezept in der Wirtschaft

Die Verbindung von Handel und Dienstleistung ist ein Erfolgsschlüssel.
Der Markt liegt auf der Sonnenseite der Wirtschaft", sagt Gerhard Harand, Geschäftsführer der in Pressbaum ansässigen Technology Planning Security GmbH. Von den Sonnenstrahlen kräftig angestrahlt wird auch die TPS: wurden 2004 an die 505.000 € umgesetzt, waren es 2007 bereits 1,52 Millionen €. Für heuer erwartet der Anbieter von Alarm-, Video- und Zutrittslösungen einen Umsatz von zwei Millionen €. "2009 könnten es 2,5 bis drei Millionen Euro sein".
Doch nicht das erhöhte Sicherheitsbedürfnis allein ist laut Harand für den Erfolg des 2002 als One-Man-Show gegründeten Unternehmens verantwortlich. "Wir bieten - auf Kundenwunsch - neben den einzelnen Produkten auch Dienstleistungen an", führt der TPS-Chef aus, der in dieser Gesamtlösung das Erfolgsgeheimnis sieht. Von der Bedarfserhebung über die Planung und Realisierung bis zur Inbetriebnahme und Wartung reicht das Spektrum des Sechs-Mann-Betriebes, der vor allem auf Sicherheitslösungen für Industrie und Gewerbe spezialisiert ist. Vier freie Mitarbeiter decken die Spitzen ab.
Die Dynamik der Wirtschaft muß Einzug in Unternehmen halten, nur so ist Erfolg gesichert.

Montag, 8. September 2008

Spö im Wahlkampf in Niedrösterreich um Glaubwürdigkeit bemüht

SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann war am 5.9.2008 auf Niederösterreich-Tour durch die Fußgängerzonen von Krems und St. Pölten. Im Anschluss ging es darum, mehr als 400 Sympathisanten für die nächsten harten Wahlkampf-Wochen zu motivieren.
Faymann bemühte sich um Glaubwürdigkeit
Viele kleine Wahlkampfveranstaltungen hat die SPÖ Niederösterreich für die nächsten Wochen angekündigt - die erste fand am Freitagabend statt. Ob junge Eltern, Polizisten oder Pensionisten - Faymann nützte die Gelegenheit und bemühte sich in Gesprächen um Glaubwürdigkeit - auch bei den Funktionären, die ihn mit Standing Ovations empfingen.
Die Spö hat in Niederösterreich wohl einiges gut zu machen!

Montag, 4. August 2008

Garteln in vier Schaugärten

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs"
startete kürzlich unter dem Motto "Gesundheit und Sinn finden in den
Gärten Niederösterreichs" ein Pilotprojekt, das Gartenfreunde
motivieren soll, in fremden Gärten Gartenarbeit zu leisten. Von den
27 professionell geführten Schaugärten der NÖ Garten-Plattform
beteiligen sich vorerst die Kittenberger Erlebnisgärten, das Stift
Seitenstetten, die Amethyst Welt Maissau und das Festschloss Hof.
Ziel der Aktion ist es, die Gärten als Ort der Entspannung, als
Energiequelle, Möglichkeit der körperlichen Bewegung und als Anregung
für den Geist noch weiter zu öffnen. "Die Schaugärten werden zum
Fitnesscenter und Urlaubsort bzw. bieten Ablenkung vom Alltagsstress
und sind eine Wohltat für die Seele", meint dazu Landesrat Mag.
Wolfgang Sobotka.

Für die Teilnahme gibt es keine Bedingung. Jeder, der sich für das
Projekt anmeldet, entscheidet selbst, wie lange er arbeiten will. Die
Teilnehmer werden dabei nicht alleine gelassen, ein Gartenprofi
begleitet sie bei der Durchführung der Tätigkeiten, beantwortet
Fragen, gibt Tipps und vermittelt Wissen über die Pflanzen. Als
Dankeschön gibt es selbst gezogenes Gemüse, Blumen oder kleine
Pflanzengeschenke.

Weitere Informationen und Anmeldung: Amethystwelt Maissau, Telefon
02958/848 40, www.amethystwelt.at

Austria Wordpress

Montag, 28. Juli 2008

Weinviertler Fotowochen ab 26. Juli

Im Schloss Wolkersdorf begannen am
Samstag, 26. Juli, in Kooperation mit der Fototriennale "Backlight
08" in Tampere (Finnland) die 20. Weinviertler Fotowochen. Mit
Workshops, Vorträgen, einem Fotofest und einer Abschlussausstellung
am 9. August ist die Jubiläumsausgabe der Fotowochen dem Humor
gewidmet. Unter dem Titel "Lach, wenn du kannst!" werden dabei Renate
Bertlmann und Anna Fabricius, eine Künstlerin aus dem "Backlight
08"-Projekt, die WorkshopteilnehmerInnen zu Wanderungen über den
Abgrund animieren.

Der Workshop "Phantasmen der Liebe" von Renate Bertlmann (26. Juli
bis 2. August) soll den TeilnehmerInnen die Gelegenheit bieten, sich
den vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe zu nähern, ihre ganz
persönlichen Phantasien, Erfahrungen, Sehnsüchte und Ängste
aufzuspüren und eine individuelle Sprache für die Bewegungen der
Liebe zu finden. Die Flexibilität und Schnelligkeit des Fotoapparates
soll dabei einer leidenschaftlichen und obsessiven Auslotung dieses
Themas entgegen kommen.

Der Ausgangspunkt des Workshops "Erfundene Person in echter
Umgebung" von Anna Fabricius (2. bis 9. August) ist, dargestellte
Geschichte anzuzweifeln und gleichzeitig an sie zu glauben; die
endgütige Geschichte soll dann im Verlauf der Woche zusammen
erarbeitet werden. Im Zuge des Workshops werden auch Werke von
ungarischen Fotografen gezeigt und technische Fragen geklärt.

Freitag, 18. Juli 2008

Ausflugshit Fahrrad-Draisinen in Ernstbrunn

Die Fahrrad-Draisinen auf der Strecke
Mistelbach - Ernstbrunn erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Deshalb werden fünf weitere Draisinen angeschafft, die touristischen
Einstiegstellen adaptiert und an einigen Teilabschnitten der Strecke
Verbesserungen durchgeführt. Auch die Infrastruktur in Grafensulz
(Strom- und Wasserversorgung) wird ausgebaut. Die Investitionskosten
betragen 87.000 Euro.

Die touristische Nutzung der stillgelegten Lokalbahn Mistelbach -
Ernstbrunn wurde im Vorjahr als Fahrrad-Draisinenbahn gestartet. Die
12,5 Kilometer lange Bahnstrecke befindet sich am Rande des
Naturparks Leiserberge zwischen Asparn und Ernstbrunn. Es ist dies
die erste Fahrrad-Draisinenbahn in Niederösterreich und die dritte
Draisinenbahn in Österreich.

Zum Einsatz kamen bisher 28 Fahrrad-Draisinen mit jeweils vier
Sitzplätzen. Im Jahr 2007 wurden zwischen Ende Mai bis Mitte Oktober
etwa 6.000 Fahrgäste gezählt. Für die diesjährige Saison werden
mindestens 8.000 Fahrgäste erwartet.

"Mit dieser Fahrrad-Draisinenbahn verfügt das Weinviertel über ein
tolles, noch dazu niederösterreichweit einzigartiges Angebot für die
ganze Familie", ist Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann
überzeugt. "Der große Andrang bestätigt die Attraktivität dieser
Freizeiteinrichtung."

Freitag, 25. April 2008

Donaufestival 2008 in Krems

Mit einem radikalen Mix aus avantgardistischer Popmusik und subversiven Performances hat sich das Donaufestival unter Intendant Thomas Zierhofer-Kin als neuartiges Festivalmodell für zeitgenössische Kunstformen zuletzt auch international etabliert. Im Vorjahr kamen rund 11.400 BesucherInnen zu den Darbietungen im Grenzbereich zwischen Musik, Theater, Performance, Medienkunst, bildender Kunst und Installation.

Das Donaufestival 2008 widmet sich unter dem Titel "angst obsession beauty" der Poetik der Angst, verschiedenen Obsessionen und ihrer Schönheit. Eröffnet wird das Festival morgen, Donnerstag, 24. April, ab 18 Uhr im Stadtpark Krems und am Kremser Messegelände. Bis 3. Mai zeigen dann KünstlerInnen der unterschiedlichsten Genres an insgesamt sieben Festivaltagen ihre neuesten Arbeiten, darunter 13 Uraufführungen von Auftragswerken bzw. Koproduktionen und fünf Gastspiele. Spielstätten sind neben dem Stadtpark und dem Messegelände auch der Kremser Stadtsaal, die Minoritenkirche und das Unabhängige Literaturhaus NÖ in Krems/Stein.

Im Zuge des ersten Festivaltages werden auch das performative Architektur-Projekt "Gazebo Extensions" von Rainer Prohaska und die Performance-Installation "The Mystery of the Enchanted Cars" von toxic dreams eröffnet. Außerdem gibt es die österreichische Erstaufführung der Performance "Cheap Blacky" von Bruce LaBruce und die Uraufführungen des "schlechtesten Musicals der Welt" namens "Lagerhouse.

Montag, 10. März 2008

Traditionelle Mostwallfahrt zur Stiftskirche in Seitenstetten

Neuer Most-Jahrgang wird am 11. März gesegnet

Zum mittlerweile fünften Mal findet am Dienstag, 11. März, die Mostwallfahrt statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der kleinen Kirche St. Veit in Seitenstetten, danach folgt ein Fußmarsch über den Dachsbachgraben zur Stiftskirche. Im Stiftshof wird der Einzug von Fanfarenbläsern begleitet. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst mit der Segnung des Most-Jahrgangs gefeiert. Der neue "Baronmost" wird stellvertretend für den gesamten Most des Jahrgangs 2007 gesegnet. Danach laden die "Mostbarone" in den Heurigen der Familie Pfeiffer bei Seitenstetten, zum Verkosten des neuen Mostes. Dabei wird "Mostbaron" Hans Hochholzer für das kommende Jahr als "Primus der Mostbarone" angelobt.

Die "Mostbarone" möchten jedes Jahr eine andere Kirche des Mostviertels zum Bitt- und Dankgottesdienst aufsuchen: Im ersten Jahr stand die Aigen-Kirche in Euratsfeld am Programm, dann die Pfarrkirche in Zeillern, 2006 die barocke Schlosskapelle im Schloss Salaberg bei Haag und letztes Jahr die Stiftskirche in Ardagger.

Montag, 4. Februar 2008

Verdienste für die Entwicklung von Grafenegg

Ehrenbürgerschaft von Grafenegg für LH Pröll
Immer mehr das kulturelle Herzstück des Landes

In Würdigung seiner Verdienste für die Entwicklung von Grafenegg erhielt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, 30. Jänner, im Schloss Grafenegg die Ehrenbürgerurkunde der Marktgemeinde Grafenegg. Besonders erfreut zeigte sich der Landeshauptmann dabei über den entsprechenden, Anfang Dezember über Parteigrenzen hinweg einstimmig gefassten Gemeinderatsbeschluss.

Er verstehe diese Auszeichnung als Dank für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Gemeinde, so Pröll. Die Ehre gelte somit nicht ihm allein, sondern auch der Bevölkerung, die in Grafenegg in den letzten Jahren und Jahrzehnten unglaublich viel bewegt habe. Die Marktgemeinde, 2002 durch das Hochwasser noch in einer hoffnungslos scheinenden Situation, sei gekennzeichnet von einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung, von Lebensqualität, sozialer Wärme sowie Heimatgefühl und solcherart symptomatisch für die Entwicklung des Landes zu einem "neuen Niederösterreich".
Grafenegg werde immer mehr zum kulturellen Herzstück des Landes, diese neue Zukunftsperspektive resultiere aus einem guten Miteinander von Schlossverwaltung und öffentlicher Hand. Die Kulturarbeit in Niederösterreich habe bereits bisher viel zur wirtschaftlichen und touristischen Dynamik des Landes beigetragen. Wenn es in dieser Tonart weitergehe, sei die mögliche Ernte dieser Bemühungen heute noch gar nicht abschätzbar, meinte der Landeshauptmann.
Erster Höhepunkt des Jahres 2008 in Grafenegg wird ab 30. April die gemeinsam mit Tulln ausgerichtete Landesgartenschau sein, wobei in Grafenegg der Schwerpunkt - bei freiem Eintritt - auf dem Thema Historische Gärten liegen wird. Am 15./16. August werden Vertreter aus 30 Nationen die 55. Pflüger-WM bestreiten, zu der, inklusive eines umfangreichen Rahmenprogramms, 25.000 bis 30.000 Besucher erwartet werden. Vor der zweiten Auflage des Musikfestivals "Symphonie der Sinne" im August/September wird es ab 20. Juni in Grafenegg erstmals auch einen "Musik-Sommer" geben; das neue Auditorium soll bereits am 17. Mai erstmals bespielt werden.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Neuer Wanderpass der NÖ Naturparke

Alljährlich laden die NÖ Naturparke ein, sich mit dem Wanderpass in freier Natur zu bewegen und dabei die Vielfalt Niederösterreichs zu erleben. Unter dem Motto "NaturErlebnisVielfalt" stellt der Verein "Naturparke Niederösterreich" auf der Ferienmesse in Wien den neuen Wanderpass und die gemeinsame Broschüre vor. Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrätin Karin Kadenbach werden den Stand der NÖ Naturparke am Wiener Messegelände am Freitag, 18. Jänner, um 10 Uhr offiziell eröffnen.

Die NÖ Naturparke werden 2008 ihr gemeinsames Angebot noch weiter ausbauen: Ein Erlebnis- und Bildungsprogramm sowie ein Schulprogramm sind geplant. Im März wird die gemeinsame Homepage, die auch über Aktuelles und Veranstaltungen informieren wird, online gehen. Ein weiterer Schwerpunkt der NÖ Naturparke ist das Thema Gesundheit und Wellness.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Programm der NÖ Festivals in Krems 2008

"Ich bin der Herr, Dein Gott - Von henotheistischer und monotheistischer Geisteshaltung in geistfreien Zeiten und Situationen" lautet heuer das Motto von "Imago Dei. Musik, Literatur, Performance zur Osterzeit" im Klangraum Krems Minoritenkirche, das am 2. März mit einer Aufführung von Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" startet. Vom 15. bis 24. März folgen dann der Liederabend "Ich bin Dein Herr …" mit Lilo Wanders, Willi Resetartits, Paul Gulda etc. sowie "Almost human", "Moon in a Moonless Sky", "Die Troubadoure Allahs" und "Stille und Umkehr". Ergänzt wird das Kernprogramm der Karwoche durch Konzerte und liturgische Feiern mit Musik.

"angst obsession beauty" lauten die Überbegriffe des diesjährigen Donaufestivals, das vom 24. April bis 3. Mai im Festivalzentrum, im Klangraum Krems Minoritenkirche sowie an weiteren Spielstätten stattfindet. Beim "Festival for today's performance art and music" treffen auch heuer wieder KünstlerInnen unterschiedlichster Genres von Theater, Performance und bildender Kunst über Medienkunst, Film und Musik bis zu Literatur und Architektur an zwei geballten Wochenenden in Krems zusammen und zeigen - teils in Auftragsarbeiten und Uraufführungen - ihre neuesten Arbeiten.

Klanginstallationen präsentiert der Klangraum Krems Minoritenkirche dann von Mai bis Juli: "Relative Realitäten", eine "Wirklichkeitserweiterung" von Volkmar Klien, vom 10. Mai bis 8. Juni sowie "Die schönsten Gipfel der Alpen", ein "akustisches Hängemodell" von Georg Nussbaumer, vom 14. Juni bis 13. Juli; jeweils täglich von 11 bis 17 Uhr.

Die zweite Julihälfte steht dann ganz im Zeichen interessanter und aktueller Entwicklungen innerhalb der Weltmusikszene. "Glatt & Verkehrt", das Festival für traditionelle und zeitgenössische Musik, wird auch heuer wieder vom 13. bis 27. Juli - beginnend von der seit sieben Jahren bestehenden Werkstatt für Musikanten im Stift Göttweig über Konzerte beim Spitzer Marillenkirtag und beim Heurigen Zöhrer bis zum fünftägigen Hauptprogramm im Innenhof der Winzer Krems - Tausende Besucher in die Wachau locken.

Abgeschlossen wird das Jahresprogramm der NÖ Festivals in Krems mit "Kontraste. Festival für Seltsame Musik" vom 3. bis 11. OktoberIm Klangraum Krems Minoritenkirche stehen dabei wieder spezifische musikalische Themen, Gattungen und Strömungen abseits von Mainstream und modischen Trends auf dem Programm, das ein breites Spektrum an raumbezogenen Konzepten von der klassischen Konzertform über Performance- und Klangkunst bis hin zu interdisziplinären Projekten umfasst.

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Freitag, 21. Dezember 2007

NÖ Naturparke-Tagung

Naturparke als "Rohdiamant" des Tourismus

Gerade in Niederösterreich ist der Tourismus eine Chance für uns alle. Allerdings müsse sich der Tourismus neuen Gegebenheiten anpassen. In einer Studie zum Tourismus-Leitbild sei bekräftigt worden, dass das Land das Einzigartige, Unverwechselbare und Authentische in den Vordergrund stellen müsse. Der "Rohdiamant dabei sind die Naturparke. Die Zusammenarbeit zwischen den Naturparken und dem Tourismus greift bereits: Die Homepage des neu gegründeten Vereins "Naturparke Niederösterreich" werde demnächst fertig; bei der "Ferienmesse 2008" in Wien werde der Verein erstmals auf die Naturparke aufmerksam machen.

Landesrätin Karin Kadenbach betonte, dass die Naturparke in Niederösterreich zwei große Aufgaben erfüllen: Naturschutz auf der einen, Tourismus als "regionaler Motor" auf der anderen Seite. Dabei müsse man eine "Identifikation der Region" mit dem Produkt "Naturpark" erzielen. Die einzelnen Parke sollten sich in ihrer Eigenheit weiterentwickeln.

In Niederösterreich warten 23 Naturparke pro Jahr auf mehr als 2,5 Millionen BesucherInnen. Davon sind 22 Naturparke zur Gänze auf niederösterreichischem Gebiet, einer befindet sich teilweise in Niederösterreich, teilweise im Burgenland.

Montag, 29. Oktober 2007

Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten

Wertschöpfung für das Land Niederösterreich

Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.

Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.

Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at

garten.oan.at

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Neues Bestimmungsbüchlein von "Natur im Garten"

Sobotka: Schönheit und Vielfalt der heimischen Pflanzen


"Die Schönheit und die Vielfalt der heimischen Pflanzen soll das neue Bestimmungsbüchlein der Aktion ‚Natur im Garten' näher bringen. Es ist spannend zu sehen, wie die Verwandten der bekannten Gartenpflanzen aussehen, die bei uns in freier Natur zu finden sind", zeigt sich Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka von dem soeben erschienenen Buch "Unsere Gartenpflanzen und ihre wilden Verwandten - Das Pflanzenbüchlein zum Erkennen und Entdecken Ihrer Lieblingspflanzen" begeistert.

Das von "Natur im Garten" zusammengestellte Pflanzenbüchlein zeigt eine spannende Gegenüberstellung von beliebten Gartenschönheiten und ihren - viel weniger bekannten - wilden Verwandten aus der heimischen Natur. Es soll Naturgartenliebhaber begleiten und gleichzeitig Gusto machen, nach den Urahnen der Gartenpflanzen zu forschen oder den Gemeinsamkeiten von Wild- und Gartenpflanzen nachzuspüren.

Besonders interessant ist das Pflanzenbüchlein für alle zukünftigen BesucherInnen der NÖ Landesgartenschau 2008, der "Garten Tulln". Auf dieser ersten ökologischen und langjährigen Landesgartenschau in Europa wird es ab April 2008 die Möglichkeit geben, einen Großteil der beschriebenen Garten- und Wildpflanzen auf dem Gelände wieder zu entdecken. "Sowohl Wildpflanzen als auch die vielen Sorten von Zierpflanzen haben in unseren Gärten eine wichtige Bedeutung. Für welche Gestaltungsmöglichkeiten sich die ausgesuchten Pflanzen eignen, ist ab 2008 auf der ‚Garten Tulln' zu sehen", meint Sobotka abschließend.

Das Bestimmungsbüchlein ist kostenlos am NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33 und e-mail gartentelefon@naturimgarten.at erhältlich.

garten.oan.at

Donnerstag, 16. August 2007

Gärten in Niederösterreich sollen besser vermarktet werden

Seitenstetten ist bekannt für seinen Garten. Der Gartentourismus soll in Niederösterreich aufgewertet werden: "Wir schätzen, dass pro Jahr rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Da das Interesse am Thema Garten in der Bevölkerung weiter im Steigen begriffen ist, arbeitet man jetzt an einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich. In dem im Taschenbuchformat erhältlichen Führer "NÖ Schaugärten 2007" sind insgesamt 105 Anlagen in allen Landesvierteln beschrieben. Zusätzlich wird im September gemeinsam mit der NÖ Werbung eine neue Tourismusplattform vorgestellt, mit deren Hilfe man sich individuelle Packages für Reisen zu den schönsten Gartenanlagen in Niederösterreich zusammenstellen kann. Bücher

Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Mitteleuropas noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.

Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und natürlich die NÖ Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg. Diese lässt schon jetzt ihre große touristische Anziehungskraft erkennen.