Montag, 8. September 2008
Spö im Wahlkampf in Niedrösterreich um Glaubwürdigkeit bemüht
Faymann bemühte sich um Glaubwürdigkeit
Viele kleine Wahlkampfveranstaltungen hat die SPÖ Niederösterreich für die nächsten Wochen angekündigt - die erste fand am Freitagabend statt. Ob junge Eltern, Polizisten oder Pensionisten - Faymann nützte die Gelegenheit und bemühte sich in Gesprächen um Glaubwürdigkeit - auch bei den Funktionären, die ihn mit Standing Ovations empfingen.
Die Spö hat in Niederösterreich wohl einiges gut zu machen!
Montag, 4. August 2008
Garteln in vier Schaugärten
startete kürzlich unter dem Motto "Gesundheit und Sinn finden in den
Gärten Niederösterreichs" ein Pilotprojekt, das Gartenfreunde
motivieren soll, in fremden Gärten Gartenarbeit zu leisten. Von den
27 professionell geführten Schaugärten der NÖ Garten-Plattform
beteiligen sich vorerst die Kittenberger Erlebnisgärten, das Stift
Seitenstetten, die Amethyst Welt Maissau und das Festschloss Hof.
Ziel der Aktion ist es, die Gärten als Ort der Entspannung, als
Energiequelle, Möglichkeit der körperlichen Bewegung und als Anregung
für den Geist noch weiter zu öffnen. "Die Schaugärten werden zum
Fitnesscenter und Urlaubsort bzw. bieten Ablenkung vom Alltagsstress
und sind eine Wohltat für die Seele", meint dazu Landesrat Mag.
Wolfgang Sobotka.
Für die Teilnahme gibt es keine Bedingung. Jeder, der sich für das
Projekt anmeldet, entscheidet selbst, wie lange er arbeiten will. Die
Teilnehmer werden dabei nicht alleine gelassen, ein Gartenprofi
begleitet sie bei der Durchführung der Tätigkeiten, beantwortet
Fragen, gibt Tipps und vermittelt Wissen über die Pflanzen. Als
Dankeschön gibt es selbst gezogenes Gemüse, Blumen oder kleine
Pflanzengeschenke.
Weitere Informationen und Anmeldung: Amethystwelt Maissau, Telefon
02958/848 40, www.amethystwelt.at
Montag, 10. März 2008
Traditionelle Mostwallfahrt zur Stiftskirche in Seitenstetten
Neuer Most-Jahrgang wird am 11. März gesegnet
Zum mittlerweile fünften Mal findet am Dienstag, 11. März, die Mostwallfahrt statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der kleinen Kirche St. Veit in Seitenstetten, danach folgt ein Fußmarsch über den Dachsbachgraben zur Stiftskirche. Im Stiftshof wird der Einzug von Fanfarenbläsern begleitet. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst mit der Segnung des Most-Jahrgangs gefeiert. Der neue "Baronmost" wird stellvertretend für den gesamten Most des Jahrgangs 2007 gesegnet. Danach laden die "Mostbarone" in den Heurigen der Familie Pfeiffer bei Seitenstetten, zum Verkosten des neuen Mostes. Dabei wird "Mostbaron" Hans Hochholzer für das kommende Jahr als "Primus der Mostbarone" angelobt.
Die "Mostbarone" möchten jedes Jahr eine andere Kirche des Mostviertels zum Bitt- und Dankgottesdienst aufsuchen: Im ersten Jahr stand die Aigen-Kirche in Euratsfeld am Programm, dann die Pfarrkirche in Zeillern, 2006 die barocke Schlosskapelle im Schloss Salaberg bei Haag und letztes Jahr die Stiftskirche in Ardagger.
Montag, 7. Januar 2008
"Natur im Garten" stellt winterliche Zaungäste vor
Die Vielfalt in naturnah gestalteten Gärten lädt das ganze Jahr über zum Beobachten und Staunen ein und ist auch im Winter ein beliebter Anziehungspunkt für Zaungäste. Mit dem neuen Vogelposter präsentiert die Aktion "Natur im Garten" ein Plakat, auf dem 20 heimische Vogelarten vorgestellt werden, die im Winter häufig in den Gärten zu beobachten sind. Die winterliche heimische Vogelwelt reicht von den häufig anzutreffenden Meisen über den selteneren Seidenschwanz bis zum anspruchsvollen Gartenbaumläufer, der eine besondere Gartengestaltung braucht. Natürlich enthält das Plakat auch jede Menge Informationen über eine vogelfreundliche Gartengestaltung und die richtige Winterfütterung für Vögel.
Ein echter Naturgarten bietet auch im Winter genügend Futterstellen für Vögel. Dafür sind vor allem Sorten- und Standortauswahl, die richtige Pflege, Düngung und Mischkultur notwendig.
Das Plakat im Format A1 sowie Informationen zur naturnahen Gartengestaltung und zu Winterfütterung von Singvögeln gibt es für alle Interessierte beim NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33. Nähere Informationen: www.umweltberatung.at
Donnerstag, 13. September 2007
Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich
Ein blühender Garten mit vielerlei Bäumen und guten Früchten - so wird in der Heiligen Schrift das Paradies beschrieben. Viele Botschaften der Bibel sind ohne Pflanzenwelt kaum vorstellbar: An die 120 verschiedene Formen sind genannt, vom Feigenbaum über den Weinstock und das Senfkorn bis zur Lilie.
Zahlreiche derartige kleine Paradiese finden sich im kirchlichen Umfeld bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation "Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich" zeigt in einem "Erlebnis Österreich" acht beeindruckende Beispiele. Vorgestellt werden neben einzelnen Pflanzen und den Schönheiten der gesamten Gartenanlagen auch die Menschen, die sie pflegen.
* Die Reise beginnt im Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg, wo zahlreiche verschiedene Gartenbereiche neben dem gerade völlig neu rekonstruierten barocken Prälatengarten bestehen.
* Weiter geht es in das Benediktinerstift Melk, wo sich der Stiftsgarten zu nächtlicher Stunde als ein stilles, dunkles Paradies voll Mystik und Geheimnis präsentiert.
* Der Hofgarten Seitenstetten wiederum verlockt an den traditionellen "Gartentagen" tausende Besucher zum Schauen und Staunen. Gleichzeitig aber findet der Gast hier auch absolute Stille, etwa zur Meditation im Rosenkranzlabyrinth.
* Weitere Beispiele für die Vielfalt der Klostergärten in Niederösterreich bieten der Stiftspark Lilienfeld, wo alte Baumriesen Geschichten aus ganz Europa und Nordamerika erzählen, sowie der Konventgarten in Klosterneuburg. Auch hier wachsen seltene exotische Pflanzen aus aller Welt, mitunter sind es Exemplare mit gigantischen Ausmaßen.
* Schließlich werden in diesem "Erlebnis Österreich" auch der Kräutergarten im Stift Geras und der Garten im Kreuzganghof von Stift Zwettl gezeigt. Der eine nach einem der ältesten Dokumente über Gärten in frühen Klosteranlagen angelegt; der andere für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und nur dem Gärtner zur Pflege vorbehalten.
* Ein ganz besonderer Garten schließlich wurde erst vor wenigen Monaten in Stift Altenburg fertig gestellt: Im "Garten der Religionen" werden das Judentum, der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Christentum in der Sprache einer modernen Gartengestaltung dargestellt.
Donnerstag, 16. August 2007
Gärten in Niederösterreich sollen besser vermarktet werden
Seitenstetten ist bekannt für seinen Garten. Der Gartentourismus soll in Niederösterreich aufgewertet werden: "Wir schätzen, dass pro Jahr rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Da das Interesse am Thema Garten in der Bevölkerung weiter im Steigen begriffen ist, arbeitet man jetzt an einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich. In dem im Taschenbuchformat erhältlichen Führer "NÖ Schaugärten 2007" sind insgesamt 105 Anlagen in allen Landesvierteln beschrieben. Zusätzlich wird im September gemeinsam mit der NÖ Werbung eine neue Tourismusplattform vorgestellt, mit deren Hilfe man sich individuelle Packages für Reisen zu den schönsten Gartenanlagen in Niederösterreich zusammenstellen kann. Bücher
Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Mitteleuropas noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.
Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und natürlich die NÖ Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg. Diese lässt schon jetzt ihre große touristische Anziehungskraft erkennen.